Supervision für Pflegeeltern


Ob Pflegeeltern, Betreuer in Familienanalogen Wohngruppen oder Erziehungsstellen: Sie haben sich entschieden, mit den Kindern und Jugendlichen rund um die Uhr zusammenzuleben. Sie bilden mit ihnen eine Haushalts- und Lebensgemeinschaft, bieten Nestwärme, Geborgenheit und zuverlässige Beziehung auf Dauer. Die Beziehung zwischen den betreuten Kindern und Jugendlichen ist die entscheidende Grundlage für eine pädagogische Einflussnahme und damit für die Förderung der Entwicklung der Betreuten. Das Zusammenleben fordert sehr viel Einfühlungsvermögen, Geduld, Energie, Konsequenz, Humor ...

 

In der begleitenden Supervision suche ich mit Ihnen nach Möglichkeiten, eingefahrene Rollen oder Überlastungen anzusprechen. Neben der pädagogischen Beratung zur Situation der Kinder steht das Wohlbefinden aller Beteiligten im Zentrum der Supervision. Meine Aufgabe sehe ich in der entlastenden, unterstützenden Beratung der Betreuer und Pflegeeltern.

 

Was wären Ihre Fragen?



Situationsbezogene Beratung: Themenbeispiele

Fühlen Sie sich als Pflegeeltern öfter dem hohen eigenen Anspruch gegenüber hilflos oder manchmal auch ein bisschen allein im Hinblick auf die neuen unbekannten Situationen? Institutionen formulieren viele Aufträge und Forderungen an Sie, der Kontakt zu den Herkunftsfamilien gestaltet sich schwierig und da sind natürlich die Kinder, für die Sie sich wünschen, dass sie sich im sicheren Hafen der Wohngruppe oder Familie gut entwickeln können. Aber unverarbeitete traumatische Erlebnisse, Ablehnungsverhalten u.a. stellen das Zusammenleben vor große Herausforderungen.


Die Betreuenden sind dann oftmals mit Situationen konfrontiert, die sie so noch nicht erlebt haben, fühlen sich stark gefordert und manchmal überfordert. Alle ihre bisherigen Antworten scheinen nicht zu den aufgeworfenen Fragen zu passen. So kann das Gefühl entstehen, ausgepowert zu sein, nicht mehr weiter zu wissen, an die eigenen Grenzen zu stoßen.

 

Fachliche pädagogische Beratung kann hier gezielt helfen, wieder neue Handlungswege zu sehen und eigene Kräfte zu stabilisieren. Die Veränderungen in der Familie bekommen gleichwertige Aufmerksamkeit.

 

Die Thematik in der Beratung wird natürlich von Ihrer individuell vorliegenden Situation und Ihren Fragen bestimmt.

Einige Themenbeispiele:

  • Entwicklungsverzögerungen und Auffälligkeiten der Kinder und Jugendlichen
  • Veränderungen in der Partnerschaft und Gestaltung des Familienlebens
  • Nähe und Distanz von professionell Erziehenden zu den betreuten Kindern und deren Herkunftsfamilien